Phu Quoc – Phuket

9. März:
Wir verabschieden uns von Vietnam und verbringen noch ein paar entspannte Stunden am Meer, ehe wir uns mit dem Taxi zum Airport Phu Quoc begeben.

Unser Flieger von Vietnam Airlines

Unser Flieger von Vietnam Airlines


Wir fliegen mit einer Vietnam Airlines Turboprop Maschine die 187 Meilen zum Tan Son Nhat International Airport in Ho Chi Minh (15:30h – 16:35h) und ein paar Stunden später von dort weiter zum Phuket International Airport, Thailand (21:40h -23:35h) wo wir kurz vor Mitternacht ankommen werden.

Von dort aus werden wir ca. 1 Stunde benötigen um in das im Süden gelegenen Phuket Town zu gelangen und uns ein Guesthouse für ein paar Stunden suchen. Morgen Früh wollen wir zeitig Richtung Koh Lanta weiterreisen.

Am Strand

8. März:
Den heutigen Tag verbringen wir bei ca. 33C und leichter Briese mit Chillen an unserem Resort-Strand. Einfach mal wieder entspannen, lesen und nichts tun. Wir denken an euch alle die im Büro sitzen 🙂

Unser Strand ist sehr ruhig – fast leer, jedoch sind wir von ein paar deutschen Touris links und rechts eingekeilt. Es gibt hier 5 Sonnenschirme aus Schilf und genügend Liegestühle. Das Bia Saigon braucht man bei diesen Temperaturen wie Wasser 😉

Morgen am frühen Nachmittag werden wir die Insel verlassen ….

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Phu Quoc Rundfahrt mit dem Moto

7. März:
Als ‚Motos‘ werden hier die Motor Scooter bezeichent – quasi, die Mopedn.
Wir haben uns für den heutigen Tag ein ‚Moto‘ um 150k VND gemietet und erkunden den Süden der Insel: Mimi als Pilot, Anterl als Co mit der Landkarte und Spitzenfotograph.

Mimi am Moto

Mimi am Moto

Auf gehts!

Asphaltiert ist hier kaum eine Straße. Wir starten auf einer roten, staubigen dirt road die uns entlang dem Long Beach zum südlichen Zipfel der Insel (GPS Tracking) führt.

Ungefähr bei der Hälfte dieser Strecke legen wir den ersten Stop bei einer Pearl Farm (Phu Quoc Pearls – www.treasuresfromthedeep.com) ein und besichtigen ein Art ‚Mini-Museum‘.

Boat in Phu Quoc

Boat in Phu Quoc

Eigentlich ist es ein Perlen-Shop, aber liebevoll wie ein kleines Museum (1 Raum) eingerichtet. Wir stärken uns im anliegend Cafe mit Eis-Cafe und Vanilla-IceCream-Shake.

Weiter geht’s entlang des Long Beach (ein schöner, unberührter Sandstrand umgeben von Palmen) bis An Thoi.

Beach von Phu Quoc

Beach von Phu Quoc


Die Stadt selbst gibt nicht viel her. Wir stoppen kurz am Hafen und fahren dann zurück Richtung Norden nach Ham Ninh. Die Kreuzung nach Sao Beach haben wir anscheinend übersehen, denn dort wollten wir eigentlich auch hin.

In Ham Ninh essen wir im Kim Cuong Seafood Restaurant direkt am Pier.

Ham Ninh

Ham Ninh

Das Lokal wird in allen Reiseführern emphohlen, daher probieren wir gleich mal: Fisch, 1/2kg Schnecken (Muscheln), und Squid. Geschmeckt hat’s ausgezeichnet.

Wir bummeln im Ort ein wenig herum, finden im seichten Wasser 2 Riesenschneckengehäuse (15cm) die wir nicht liegen lassen.

Zurück geht’s über Duong Dong, wo wir das Moto wieder volltanken und einen kurzen Stadtbummel machen, zu unserem Resort.

Den restlichen Tag verbringen wir am Meer und genießen den wunderschönen Sonnenuntergang …

Night Squid Fishing

6. März:
Wir werden von einem Taxler beim Resort abgeholt und über dirt roads zum Hafen gebracht. Asphaltierte Straßen gibt es nur in Duong Dong. Den Rest der Insel muss man über rote dirt roads mit tiefen Schlaglöchern oder gravel roads bewältigen.
Um 17:45 befinden wir uns dann zusammen mit 12 weiteren Touris auf dem Boot ‚Phuöng Truöng 2‘ zum Squid Fishing. Unser Boot gleicht jedoch eher einem Touristen-Ausflugsboot bzw. einem Diving-Boot als einem Fischerboot.

Am fishing ‚hot spot‘ angekommen werden wir mit einer Angelschnur auf Rollen ausgestattet. An der Angelschnur befindet sich ein Plastikköder mit mehreren Haken. Die optimale Tiefe zum Squid fishing sei 7-8m. Los geht’s! Wir werfen unsere ‚Angeln‘ aus. Nach ein paar Minuten beissen schon die ersten Squids und Tintenfische- aber nicht bei uns …

Bei uns dauert es länger. Das Anglerglück ist jedoch nur Anterl hold. Er fängt einen Mini-Tintenfisch (Spannweite ca. 20cm) und einen 1m langen Tiergedärmekadaver der wahrscheinlich von irgendwem als Köder verwendet wurde. Mimi geht beim Fischen leider leer aus. 😦

Zum Nachtmahl gibt es Rice-Soup und gegrillten Squid 🙂 Es ist genug für alle da, da auch die anderen Touris noch einiges an Squid und Tintenfischen aus dem Meer gezogen haben.

Nach 2 Stunden an Board treten wir die Rückfahrt an. 20min retour zum Hafen und dann mit dem Taxi zurück zum Resort. Ankunft: 20:45h

Für 15USD pro Nase urteilen wir: Touristennepp, aber der Spass war’s wert. Been there, seen that, done that!

Wer’s buchen will: www.phuquocsunny.com

Den restlichen Abend chillen wir mit Bia Saigon Lager (green) in den Liegestühlen am Strand unseres Resorts und lauschen den Wellen.

PS: GPS tracking hatten wir eingeschalten

Am südvietnamesischen Meer

6. März:
Als wir am gestrigen Abend die Tür zu unserem Badezimmer öffnen springt uns eine handflächen-große Spinne entgegen und verschwindet blitzschnell unter Mimi’s Bett 🙂 Zum Erwischen war sie zu flink.
Die Nacht erwies sich zum Schlafen als recht angenehm da die Temperatur hier Abends um einiges abfällt – ganz anders als in den Städten wo die Luft steht und es in den Zimmern oft heißer ist als im Freien. Außerdem weht hier den ganzen Tag über eine angenehme Briese.

Der heutige Tag ist dem Relaxen gewidmet. Wir verbringen den ganzen Tag am Strand unseres Bungalow-Resorts ‚Thai Tan Tien‘. Für den Abend haben wir geplant bei einer ‚Night Squid Fishing Tour‘ mitzumachen. Um 17:10 geht’s los mit pick up beim Resort.

Rach Gia – Phu Quoc

5. März:
Um 8h nehmen wir das Schnellboot zur Insel Phu Quoc. Nach 2 3/4h Fahrt kommen wir auf der Insel an. Am Boot kaufen wir uns ein Ticket (1USD) um mit einem Bus vom Hafen ins Zentrum der Insel zu gelangen. Dort angekommen, werden wir wieder sofort von Keilern angesprochen. Für 2,5USD bringen sie uns mit ihren Mopeds zu ein paar Resorts am Strand. Das dritte gefällt uns – hier werden wir für die nächsten Tage bleiben. Für 25USD pro Nacht bekommen wir einen großen, netten Bungalow mit Blick aufs Meer.

Ab Mittag liegen wir bereits am Strand, welcher zu den Bungalows gehört und genießen die Sonne und das Meer (siehe GPS-Tracker: Weg Strand – Bungalow). Das Meer hat hier die Temperatur eines Kinder-Beckens im Hochsommer – bacherlwarm!

Um 18:15h geht hier die Sonne unter. Wir essen in der Taverne, welche direkt an unserem Strand liegt eine Kleinigkeit und lassen den Abend in den Hängematten vor unserem Bungalow ausklingen.

Die Floating Markets in Can Tho

4. März:
Tagwache: 5h, um 5:30h sitzen wir bereits zusammen mit 2 Französinnen (Amandine & Aurelie) in einem kleinen Boot und schippern in Richtung der Floating Markets. Unterwegs erleben wir den Sonnenaufgang am Mekong River. Wir besichtigen zwei der vielen FM’s und biegen dann mit dem Boot in einen der vielen Kanäle zu den Mangroves ab.

Mimi bei der Reisernte


Zwischendurch sehen wir eine Reisnudelproduktion (sehr interessant wie auf kleinstem Raum aus Reis Nudeln entstehen), Reisfelder und machen im Anschluss einen Stop zum Mittagessen in den Mangroves. Man bietet uns dort Schlangen, Fisch, Schildkröten, Tauben und Fisch zum Essen an. Die Tiere kann man vorher noch lebend besichtigen da sie dort in kleinen Gehegen und Becken gehalten werden 😦 Wir essen diesmal lieber Nudelsuppe und Gemüse.

Um 13:30h ist der Trip zu Ende und wir gehen zurück zum Hien Guesthouse II, kaufen ein Busticket (90K VDN) nach Rach Gia und steigen um 14:30h in den besagten Bus. Wir wollen morgen weiter nach Phu Quoc und dort noch einige Tage verbringen bevor wir nach Thailand weiter reisen.
Während der Busfahrt werden wir dankenswerterweise 3h lang mit lauter vietnamesischer (Volks-?)Musik beschallt.

In Rach Gia angekommen (17:30h), wirft man uns – wir sind die letzten Personen im Minibus, irgendwo auf die Strasse da der Busfahrer uns anscheinend nicht weiter zum Busbahnhof bringen will. Wir brauchen aber auch nicht lange suchen wie es jetzt weitergeht – als Tourist ‚wird man gefunden‘ denn die Mopedfahrer wittern das schnelle Geld. Für 3 Dollar bringt man uns beide auf 2 Mopeds zum Ticketbüro einer Bootsgesellschaft am Hafen und im Anschluss zu einem netten Guesthouse (12USD) in der Nähe. Nun haben wir für morgen 2 Tickets für das 13:00h Schnellboot nach Phu Quoc – eigentlich wollten wir das Boot um 8:00h nehmen um so schnell wie möglich auf der Insel zu sein, jedoch dieses war ausgebucht. Im Guesthouse schaffen wir es aber die Tickets für einen kleinen Aufschlag von 1 USD zu tauschen und können morgen bereits um 8:00h weiterreisen.

Am Abend essen wir in einem netten Restaurant (Hoa Bien) am Hafen – Seafood und Gemüse. Später erwies sich die Wahl des Essens doch als Fehler da Anterl noch einige Telefonate nach Melk führen musste!

Can Tho

3. März:
Nach einem recht zügigen Frühstück bei ‚Bobby Brewer’s‘ starten wir um 9:30h vor der Travel Agency unsere Weiterreise nach Can Tho. Mit einem Auto bringt man uns zu einer kleineren Busstation. Von dort geht’s mit dem Minibus weiter zu einem Bus-Bahnhof. Um 10:40h sitzen wir im richtigen Bus nach Can Tho – erste Reihe Fußfrei 🙂

Wir kommen um 15:30h in Can Tho an, checken im Hien Guest House II (13USD) ein und buchen die lange Floating Market Tour (5:30h-13:30h, 15USD) für den nächsten Tag direkt im GH. Von der 2-3 tägigen Mekong Delta Tour wird uns abgeraten. Wir hatten eigentlich vor diese zu machen, aber dafür bleiben wir dann länger in Phu Quoc.

Am Abend bummeln wir durch das Zentrum der Stadt (rund um die HCM-Statue und den Mekong River), gehen in einen Steaming Bath Massage Salon – lassen uns dort massieren (5USD) und finden ein nettes kleines vietnamesisches Lokal an der Straße am Fluss. Dort probieren wir Schlange und den Elephant Fish in rice paper- beide Gerichte waren exzellent.

In der Nacht bestreiten wir in unserem Zimmer wieder den gewohnten Kampf gegen Moskitos, die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze. Zwar hätten wir diesmal eine AC gehabt, jedoch war diese dermaßen laut, sodass diese in der Nacht eher unbrauchbar war.

Die Cu Chi Tunnel

2. März:
Den gestrigen Tag beendeten wir mit einer 1-stündigen, ausgezeichneten vietnamesischen Massage (8USD).
Bedingt durch den akuten Schlafmangel schläft Mimi wie ein Stein – trotz tropisch-humider Extrembedingungen in unserem Zimmer.

Tagwache um 7:00h. Wir nehmen einen schellen Imbiss im Lotteria Burger-Laden und nehmen den Bus der geführten Tour zu den Cu Chi Tunnel. Die Fahrt vom District 1, Saigon dauert 1,5h. Die Vmsen informieren dich natürlich erst nachdem du im Bus sitzt, dass du dir noch vor Ort die eigentliche Eintrittskarte (76k VND) zu den Tunnel kaufen musst. So macht man hier Geschäfte! 🙂

Wie besichtigen die Cu Chi Tunnel. Ein recht interessanter Ausflug. Durch einen der Tunnelabschnitte dürfen sich die wohlgenährten Touris dann auch selbst durchzwängen – die meisten geben nach 20m w.o. Wir auch.
Auch gibt es für Reserve-Rambos die Möglichkeit AK47, M16’s, M60’s usw. auf einer Shooting-Range abzufeuern. 10 rounds für 1USD. Den Ohren zuliebe verzichten wir darauf. Der Pegel der abgefeuerten Waffen ist selbst in 20m Entfernung noch ohrenbetäubend. Mit einem 20 minütigem Vietkong Propaganda Video ist die Führung zu Ende. Zum Überlaufen konnen Sie uns nicht überzeugen. 🙂

Dem Ben Thanh Market statten wir am Nachmittag einen weiteren Besuch ab – finden aber genau so wenig/viel brauchbares wie am Vortag. In der ‚Go Go Go Bar‘ chillen wir kurz mit einem 333 Bierchen ab.

Vor dem Abendessen lassen wir uns wieder im selben Salon wie am Vortag massieren.

Zum Abendessen verabreden wir uns mit Lucy und Mike – die beiden kennen wir von den Tunneln. Die beiden sympatischen Münchner haben bereits einen Großteil ihrer Weltreise (1/2 Jahr) hinter sich.
Nachdem sich Lucy und wir im Anschluss an das Essen jeder noch schnell im ‚Abverkauf‘ eine Northface/Jack Wolfskin Jacke (28/32€) für die kalte Jahreszeit kaufen kehren wir noch auf ein Flucht-Bierchen in eine der Bars ein. Um 3/4 1 trennen uns unsere Wege. Lucy und Mike reisen morgen in den Norden und wir in den Süden weiter nach Can Tho.
Mike & Lucy’s Blog

Good Morning Vietnam !

1. März:
Nach 1:25h Flugzeit landen wir in Vietnam. Das Visa für die Einreise bekommen wir am Flughafen für 25USD. Die US Währung scheint hier beliebter als die eigene zu sein. Mit dem Linienbus 152 fahren wir vom Flughafen in den 1st District (Station Pham Ngu Lao) der Ho Chi Minh City (HCMC). Auf der Suche nach einem Zimmer werden wir in der 84/9 Bui Vien St. fündig. THANH heißt das Guesthouse in dem wir übernachten (10USD) werden.

Nach einem indischen Mittagessen buchen wir für den nächsten Tag einen Halbtagesausflug zu den Cu Chi Tunneln (4USD) und für den übernächsten Tag die Weiterreise per Bus nach Can Tho (9USD). Dort möchten wir eine 3 tägige Mekong Delta Tour machen.

Wir beschließen, den restlichen Tag per pedes die Stadt zu erkunden. Unser erster Halt ist nach dem 23/9 Park der Ben Thanh Market – ein überdachter Markt auf dem man so ziemlich alles kaufen kann: Gewand, Obst, Gemüse, Gewürze, Fleisch, Parfums, Schmuck, … eben alles. 2 T-Shirts lassen wir uns andrehen. Egal was man kauft, mehr als 50% muss man runterhandeln denn das schalgen sie den Touris mindestens drauf.

Danach geht’s weiter zum Revolutionary Musem. Für 1USD pro Nase schauen wir uns das an, stellen aber fest, dass es dies nicht mal in Europa wert wäre. Ein paar alte Flugzeuge, Hubschrauber, Autos und ein Panzer zieren das Museum von außen, innen ist nicht viel tolles zu sehen.

Die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit machen uns ordentlich zu Schaffen. Nach einem kurzen Power-Nap im Garten des Museums ist Mimi wieder fit und es geht es weiter zum Saigon River. Wir passieren dabei die Oper in der Dong Khoi. Vom Saigon River maschieren wir wieder heimwärts Richtung Bui Vien. Zu erwähnen Sie, das die Rush Hour hier mit den tausenden von Mopeds kein Pemmerl ist. Eine Straße zu überqueren kann mit unter seine Zeit dauern …

Am Abend zieht es uns in ein vietnamesisches Lokal ‚Cafe Lam‘ in der Bui Vien: es gibt Pho Noodles Chicken Soup und ein paar Bia Saigon. Recht lecker!